Verfasst am Sep 20, 2017 in Allgemein

Katars globale Rolle, seine Außenpolitik und die Golfkrise

Katars globale Rolle

  • Die Aufrechterhaltung des regionalen und internationalen Friedens und der Sicherheit ist eine Priorität der Außenpolitik des Staates Katar.
  • Die Grundsätze und Ziele von Katar basieren auf der Charta der Vereinten Nationen und den Regeln der internationalen Rechtmäßigkeit, die eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Staaten, gegenseitige Achtung und Nicht-Einmischung in innere Angelegenheiten, gute Nachbarschaft, sowie die Förderung friedlicher Koexistenz und die Verwendung friedlicher Mittel zur Beendigung von Streitigkeiten erfordern.
  • Seine Hoheit der Emir ruft zu einer internationalen Konvention auf, zur Beilegung von Streitigkeiten, zwischen den Staaten mit friedlichen Mitteln.
  • Wir betonen erneut, dass der Staat Katar keine Anstrengungen scheuen wird, um die Rolle und die Bemühungen der Vereinten Nationen zu stärken, um die Ziele der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf Frieden und Sicherheit zu erreichen, die Menschenrechte zu fördern und die Entwicklung voranzutreiben.
  • Katar wird seine Vermittlungsbemühungen fortsetzen, um gerechte Lösungen in Konfliktzonen zu finden und bleibt, wofür es immer bekannt war, ein sicherer Hafen für die Unterdrückten.
  • Terrorismus und Extremismus, mit die größten Herausforderungen der Welt, erfordern eine gemeinsame Konfrontation und konzertierte Aktionen gegen terroristische Organisationen und ihre extremistische Ideologie, um die Sicherheit für die Menschheit und die Stabilität für die Welt zu erhalten.
  • Seine Hoheit der Emir fordert die Regierungen der Welt auf, in der Sicherheitskonfrontation mit dem Terrorismus zusammenzuarbeiten und sicherzustellen, dass der Kampf gegen den Terrorismus nicht als Schirm für Repressalien oder den Beschuss von Zivilisten verwendet wird.
  • Es ist wichtig, die sozialen, politischen und kulturellen Ursachen des Terrorismus und Extremismus anzugehen, um den Terrorismus zu stoppen.
  • Seine Hoheit der Emir bekräftigt, dass der Kampf gegen Terrorismus und Extremismus durch seine aktiven Beiträge in regionalen und internationalen Bemühungen stets die höchste Priorität des Staates Katar war und weiterhin sein wird.
  • Wir erneuern unsere Verurteilung aller Formen von Terrorismus und Extremismus und lehnen es ab, dieses Phänomen mit Doppelmoral oder durch Verknüpfung mit einer bestimmten Religion, Rasse, Zivilisation, Kultur oder Gesellschaft zu bewältigen.

Die Golfkrise

  • Die Täter des Hackings und der Verfälschung der Zitate, die seiner Hoheit zugeschrieben wurden, haben einen Angriff gegen einen souveränen Staat begangen.
  • Das Verbrechen wurde bewusst für politische Ziele begangen und es folgte eine Liste politischer Diktate, die die Souveränität verletzen und ein weltweites Erstaunen hervorriefen.
  • Der Staat Katar ist bereit, sein Potenzial einzusetzen, um einem gemeinsamen Einsatz gegen Cyber-Sicherheit und elektronische Piraterie zu dienen.
  • Die Länder, die die ungerechte Blockade gegen Katar verhängt haben, haben in die inneren Angelegenheiten des Staates eingegriffen, indem sie auf ihre Bürger durch Nahrungsmittel, Medizin und dem Auseinanderreißen von familiären Beziehungen Druck ausgeübt haben, um sie dazu zu zwingen, ihre politische Zugehörigkeit zu ändern, um ein souveränes Land zu destabilisieren. Ist das nicht eine der Definitionen des Terrorismus?
  • Diese illegale Blockade beschränkte sich nicht auf den wirtschaftlichen Aspekt und die Verletzung des WTO-Abkommens, sondern sie übertraf diese, und verletzte die Menschenrechtskonventionen durch die willkürlichen Maßnahmen, die Tausenden von Bürgern und Einwohnern der GCC-Länder, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Schaden zugefügt haben, aufgrund der Verletzung der grundlegenden Menschenrechte auf Arbeit, Bildung, Freizügigkeit und das Recht auf Beseitigung von Privateigentum.
  • Die Blockade-Länder gingen darüber hinaus und verfolgten ihre eigenen Bürger und Bewohner ihres Territoriums, indem sie ihnen, in einem Präzedenzfall, der weltweit noch nie zuvor gesehen wurde, Freiheitsstrafen und Geldstrafen auferlegt haben für den bloßen Ausdruck ihrer Sympathie zu Katar, auch wenn dies in den Sozialen Netzen stattfand, in Verletzung der Menschenrechtskonventionen und Vereinbarungen, die das Recht von jedermann auf Meinungsfreiheit und Ausdruck von Ideen garantieren.
  • Es gibt Länder, die es sich erlauben, nicht nur ein Nachbarland anzugreifen, um ihnen ihre Außen- und Medienpolitik zu diktieren, sondern auch glauben, dass der Besitz von Geldmitteln es ihnen erlaubt, Druck auszuüben und andere Länder zu erpressen an ihrer Aggression mitzuwirken, während sie international für das was sie getan haben, verantwortlich gemacht werden sollten.
  • Seine Hoheit der Emir drückt seinen Stolz auf das katarische Volk und die multinationalen und multikulturellen Bewohner in Katar aus.
  • Seine Hoheit der Emir drückt seinen Stolz auf die Widerstandsfähigkeit des katarischen Volkes aus, der Belagerung zu widerstehen, das die Diktate mit Entschlossenheit und Stolz ablehnte, auf die Unabhängigkeit der souveränen Entscheidungen von Katar bestand, seine Einheit und Solidarität stärkte und seine feinen Manieren und Fortschritte aufrechterhielt, trotz der Heftigkeit der Kampagne gegen es und sein Land.
  • Seine Hoheit der Emir erneuert den Aufruf zum bedingungslosen Dialog auf Grundlage der gegenseitigen Achtung der Souveränität zur Lösung der Golfkrise.
  • Seine Hoheit der Emir erneuert seinen Dank an brüderliche und freundliche Länder, die die Bedeutung der Achtung der Souveränität der Staaten und der Bestimmungen des Völkerrechts anerkennen.

Außenpolitik

  • Israel lehnt die Initiative des arabischen Friedens ab und steht ihrer Erreichung noch immer im Weg. Die internationale Gemeinschaft muss der Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen auf der Grundlage der Beendigung der israelischen Besetzung der arabischen Territorien und dem Erreichen einer gerechten, umfassenden und endgültigen Regelung auf der Grundlage des Völkerrechts und der Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates an den Grenzen von 1967 mit Jerusalem als Hauptstadt hohe Priorität einräumen.
  • Seine Hoheit der Emir erneuert seinen Appell an die palästinensischen Brüder die nationale Versöhnung zu vollenden.
  • Die Notwendigkeit ernsthaft zu arbeiten, um eine politische Lösung für die syrische Krise zu erreichen, die den Bestrebungen des syrischen Volkes für Gerechtigkeit, Würde und Freiheit entspricht und die Einheit und Souveränität Syriens im Einklang mit den Genfer Entscheidungen beibehält.
  • Katar wird keine Anstrengungen unterlassen Unterstützung und Hilfe zu leisten, um das humanitäre Leiden unserer syrischen Brüder zu lindern und unsere humanitären Verpflichtungen im Rahmen der Vereinten Nationen umzusetzen.
  • Die Wichtigkeit der konzertierten lokalen Bemühungen in Libyen die Regierung der nationalen Vereinbarung zu unterstützen, die mit Unterstützung der Vereinten Nationen in ihren Bemühungen zur Wiederherstellung der Stabilität, des Terrorismus und ihrer schwerwiegenden Konsequenzen geschaffen wurde.
  • Unterstützung der Bemühungen der irakischen Regierung in ihrem Bestreben Sicherheit, Stabilität und Einheit zu erreichen.
    Wir bekräftigen die Unterstützung des Staates Katar für die irakische Regierung in ihrem Kampf gegen den Terrorismus.
  • Die Wichtigkeit die Einheit, die Sicherheit und die Stabilität des Jemens aufrechtzuerhalten und den Zustand der Kämpfe und des Krieges zu beenden und den Dialog, die politische Lösung und die nationale Versöhnung als Grundlage für die Beendigung dieser Krise und die Umsetzung der Resolution 2216 des Sicherheitsrates anzunehmen.
  • Der Staat Katar unterstützt die Bemühungen des UN-Gesandten die Jemen-Krise zu beenden.
  • Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, den Zugang humanitärer Hilfe zu verschiedenen jemenitischen Regionen zu erleichtern.
  • Seine Hoheit der Emir erneuert die Forderung nach einem konstruktiven Dialog zwischen den GCC-Ländern und dem Iran auf der Grundlage gemeinsamer Interessen, dem Grundsatz der guten Nachbarschaft, der Achtung der Souveränität der Staaten und der Nicht-Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten, um Sicherheit und Stabilität in der Golfregion zu erreichen.