Verfasst am Aug 30, 2018 in Allgemein

Ihre Exzellenz Sheicha Al Mayassa engagiert sich für das Martin Roth Symposium

Auf dem internationalen Martin Roth Symposium sprach Ihre Exzellenz Sheicha Al Mayassa zu Ehren des Kulturwissenschaftlers und Museumsdirektors artin Roth. Ihre Exzellenz betonte Martin Roths Aktivitäten in der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Katar und hob dabei die kulturelle Vision hervor, die Roths Projekte mit Dohas Zielen verband: Unter dem Titel „Culture of One“ nutzte er die Kultur als Instrument, um Brücken zwischen Völkern zu errichten und Gespräche zwischen verschiedenen Nationalitäten und Glaubensrichtungen einzuleiten.

Welche Rolle können Museen und kulturelle Einrichtungen als Vehikel für die Förderung des gegenseitigen Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses bei der Bewältigung politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen spielen? Am 22. und 23. Juni wurde in Berlin ein internationales Symposium veranstaltet, um diese Frage zu stellen und an das Erbe eines der innovativsten Museumsdirektoren zu erinnern: Martin Roth.

Führungskräfte und Akteure aus den Bereichen Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik kamen in Berlin zusammen, um ihre Ideen zu den Arbeiten und Überzeugungen Martin Roths zu teilen. Im Fokus seiner Arbeit lag es, das Potenzial des interkulturellen Dialogs auszuschöpfen, um engere Beziehungen zwischen Menschen und Ländern zu fördern.

Ihre Exzellenz Sheicha Al Mayassa, Vorsitzende von Qatar Museums, sprach in ihrer Rede über die gemeinsamen kulturellen Projekte mit Martin Roth und verwies auf Beispiele, die der lokalen und globalen Öffentlichkeit von Nutzen waren.

Die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Martin Roth und Katar, insbesondere während des Kulturjahres in Deutschland und in Großbritannien, beruhte auf der gemeinsamen Überzeugung, dass Kultur als treibende Kraft dient, Menschen zusammenzubringen und wichtige kulturelle Dialoge zu initiieren. Ihre Exzellenz betonte die besondere Bedeutung von Kultur, Wege für den gegenseitigen Austausch zu schaffen. Das kulturelle Potenzial müsse ausgeschöpft werden, um Gesellschaften zusammen zu bringen und auch politische Trennungen zu überwinden:

Museen können über ihre vier Wände hinauswachsen, wenn sie sich engagieren, austauschen und für das öffentliche Wohl Frieden und Stabilität fördern, lokal und global.“