Verfasst am Nov 8, 2016 in Allgemein

Fußballstadien mit Zukunft

Al Khor Stadium

Nachhaltigkeit – das ist das Stichwort bei dem Bau der Stadien für die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar. Das Emirat baut acht Stadien, die internationalen Nachhaltigkeitsstandards(Global Sustainability Assessment System, GSAS) entsprechen und ein dauerhaftes, umweltgerechtes Vermächtnis hinterlassen sollen. Planungschef Hassan Al Thawadi betonte anlässlich des Green Expo Forums in Doha, wie wichtig es sei, ein nachhaltiges Turnier zu veranstalten und in die nationalen Entwicklungspläne Katars einzubinden: „Eine nachhaltige, umweltfreundliche Entwicklung zählt zu den Grundpfeilern beim Aufbau einer besseren Zukunft für künftige Generationen. Um dies zu erreichen, müssen wir in puncto Nachhaltigkeit über die Grenzen unserer Pläne hinausgehen und sie in eine Vision verwandeln – in ein Alltagsverhalten, das wir in allen Bereichen umsetzen wollen, um ein nachhaltiges Vermächtnis für künftige Generationen zu schaffen.“

Die Maßgaben des Forschungsinstituts Gulf Organisation for Research and Development seien entscheidend für den nachhaltigen Bau. Das Institut hat das erste leistungsbezogene System in der MENA-Region (Middle East and North Africa) entwickelt, nach dem Gebäude und Infrastruktur unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit bewertet werden. Alle Stadien für Katar 2022 sollen von dem Institut zertifiziert werden, was vom Weltverband FIFA sehr begrüßt wird. Die Sportstätten sollen auch nach 2022 intensiv genutzt werden ­- und nicht verfallen wie in Griechenland nach den Olympischen Spielen 2004.